Angelboote und Zubehör

Angeln ist eine beliebte Sportart und für dieses Hobby ist ein ansprechendes Angelboot unbedingt nötig. Beim Angeln ohne Angelboote verweilt man am Ufer und hat weniger Chancen auf einen guten Fang. Angelboote helfen dabei, weit auf das Gewässer hinaus zu fahren und sein Glück zu versuchen.

Varianten von Angelbooten

Auf seichten Gewässern ist das klassische Ruderboot die beste Wahl unter den Angelbooten. Als Ruderboot wird ein Wasserfahrzeug bezeichnet, dass durch Rudern angetrieben wird. Bei Angelbooten dieser Art spricht man hierbei fachlich korrekt von Skulls und Riemen, die als Ruder fungieren. In den meisten Fällen wird entgegen der Blickrichtung des Ruderers gerudert. Diese Angelboote werden zumeist im Sport- und Freizeitbereich eingesetzt. Ruderboote werden aus verschiedenen Faserverbundwerkstoffen gefertigt, wie beispielsweise Holz- oder Kohlefasern. Auch Modelle aus Plastik sind häufig vertreten. Es gibt bei dieser Art der Angelboote einen Ausleger pro Riemen oder Skull und jeweils eine Dolle um die Ruder zu platzieren. Der Boden des klassischen Ruderbootes ist relativ tief. Im Vergleich zu großen Booten gehört es aber immer noch zu den kleineren Angelbooten, die auch im seichteren Wasser genutzt werden können. Eine Alternative stellt die sogenannte Zille dar. Diese Bootsart hat einen extrem flachen Boden. Diese Variante der Angelboote kann auch bei sehr flachem Wasser, das nur einen Meter tief ist, eingesetzt werden. Im Vergleich zu Ruderbooten aus Plastik hat die Zille den Vorteil, dass sich der Schall über das Holz und durch die Bauweise weniger überträgt. Somit werden die Fische beim Angeln nicht aufgeschreckt und ein Erfolg ist sicherer. Zillen können in Ruder- und Motorzillen unterteilt werden. Allerdings fallen lediglich die Ruderzillen in die Kategorie der Fischerzillen, da der Motor zu viel Lärm zum Fischen macht. Die einzige Ausnahme ist die Verwendung eines motorisierten Schiffes zum Schleppfischen. 

Schleppfischen und normales Angeln mit Angelbooten

Bei dem Schleppfischen werden auch Motorboote und -katamarane eingesetzt. AngelbooteBei dieser Technik werden Angelboote mit Ködern ausgestattet, die hinter den Angelbooten hergezogen werden. Diese Variante des Fischens mit Angelbooten ist nicht in jedem Gewässer erlaubt. Schleppfischen wird auch als Trolling oder Schleppangeln bezeichnet. In den letzten Jahren wurde das Schleppfischen auch in Deutschland immer populärer. Im Süßwasser werden vor allem Barsche, Zander und Hechte gefischt. Eine andere, weiter verbreitere Technik für das Angeln mit Angelbooten ist das Fischen im Stillstand vom Boot aus. Hierbei setzt man sich, ausgestattet mit Köder und Angel, in ein Angelboot. Je nachdem für welches der genannten Angelboote man sich entscheidet, verbleibt mehr oder weniger Platz für mehrere Angler. Häufig kommt es vor, dass Angler in Gesellschaft angeln und Angelboote so geteilt werden. In den meisten Fällen kommen sich die Angler hierbei nicht in die Quere. 

Hochseefischen mit Angelbooten

Eine spezielle Form der Angelboote sind Fabrikschiffe, die für das Hochseeangeln genutzt werden. Hochseeangeln bezeichnet das Fischen auf offener See oder Küste in Blickweite. Fabrikschiffe sind Angelboote, die Fisch in großen Mengen mit Netzen fangen. Bei dieser Variante der Angelboote wird der Fisch auf dem Schiff selbst unmittelbar weiterverarbeitet. Hochseeangeln wird auch von Hobbyfischern auf weitaus kleineren Angelbooten durchgeführt. Allerdings ist hierbei Bedingung, dass das Boot groß genug ist, um es auf dem offenen Meer sicher nutzen zu können.